Fotografin Elisabeth Gatterburg

May 5, 2016

 

Hallo Elisabeth! Stell Dich doch kurz vor – wie bist du zur Fotografie gekommen?

 

Ist eine lange Geschichte, aber kurz gefasst: Ich habe mit 14 begonnen Webbanner und Buchcover in Photoshop zu machen, wo ich Fotoshootings aus dem Internet verwendet habe. Irgendwann wollte ich dann einfach selbst diese Bilder machen, mit denen ich gearbeitet habe. Vielleicht war mir deswegen auch immer klar, dass ich in die Modefotografie will. Und tja - hier bin ich jetzt. Mitten am steinigen Weg zur Modefotografin.

 

Machst du noch etwas anders neben der Fotografie?

 

Ja, ich studiere Kunstgeschichte, arbeite bei Dreharbeiten als Kamera- oder Lichtassistentin mit und immer wieder bei einer Floristen- und Dekorationsfirma. All diese Arbeiten inspirieren mich für meine Fotografie und ich lerne sehr viel dazu. Von Bildkomposition, über wie man schöne Lichtkanten setzt, bis hin zu wie man eine Blütenkrone baut.

 

Welche Art der Fotografie machst du?

 

Vor allem Modefotografie - was auch mein Traum ist. Aber da ich Photoshop mag, habe ich auch keine Angst vor Beauty-Shootings. Und natürlich Portraits - weil man da oft mit wenig Aufwand und kleinem Team sehr schöne Ergebnisse bekommt.

 

Hat sich dein Schwerpunkt der Fotografie seit den Anfängen verändert?

 

Ich gehöre zu den Menschen, die meistens genau wissen was sie wollen und das auch verfolgen. Für mich waren es immer die großen Modeshootings der Hochglanzmagazine und das verfolge ich auch jetzt. Schon mit 16 Jahren habe ich mir Freundinnen für kleine Shootings modeln lassen. Aber da nicht jedes Shooting mit großem Team sein kann, habe ich noch andere Aspekte für mich entdeckt - Beauty, Portraits und Food. Daher würde ich nicht sagen, dass sich mein Schwerpunkt verlagert hat, sondern eher dass ich mein Spektrum erweitert habe.

 

Wie würdest du deinen Stil beschreiben?

 

Feminin. Selbstbewusst und stark und auch mal sexy.

 

 

 

Gab es mal ein Foto eines anderen Fotografen, das du gerne gemacht hättest?

 

Oft! Und das ermutigt mich weiter zu machen, mich mehr anzustrengen um irgendwann auch solche Fotos zu machen.

 

Welcher Fotograf oder Künstler inspiriert dich?

 

Lara Jade - weil sie jung ist, selbstbewusst und wunderschöne Bilder macht. Ihre Arbeiten und Erfolge zu sehen gibt mir Durchhaltevermögen. Und ansonsten ganz viele Illustratoren - zb Len-Yan, auch wenn er ganz anders zeichnet, als ich fotografiere. Aber ab und zu muss man neue Zugänge und Blickwinkel sehen um Inspiration zu finden.

 

Veröffentlichst du deine Fotos?

 

Ja. Ihr könnt mich auf Facebook finden und auch auf Instagram als @elisabethggatterburg und natürlich auf meiner Homepage: elisabethgatterburg.com - wo es dann noch einmal alle Links zu meinen Seiten gibt. Und vielleicht seht ihr auch mal in dem einen oder anderen Magazin meine Arbeiten ;)

 

Gibt es einen Tipp, den du gerne an andere Fotografen weitergeben würdest?

 

Bin ich denn schon so weit, dass ich Tipps geben kann? Aber mal schauen ... Für alle die gerade anfangen, oder große Träume haben und nicht wissen, wie man dort hin kommt: Fragen kostet nichts. Habt keine Angst vor einem Nein. Fragt Visagisten, Models, Freunde, Modestudenten ob sie mit euch zusammenarbeiten wollen - gerade wenn sie auch erst am Anfang stehen, sind sie meistens bereit fürs Portfolio zusammen zu arbeiten. Und schaut ganze viele Fotos und Bilder an. Ich glaub auf die Art lernt man am meisten. Schaut euch Bilder an, die euch gefallen, findet heraus warum, ahmt sie nach und nutzt dieses Wissen um euren eigenen Stil zu entwickeln.

 

Auf welche Technik setzt du beim Fotografieren?

 

Photoshop. Nein, Scherz. Natürlich, ich liebe Photoshop - ich weiß was ich damit machen kann, wie ich fotografieren muss, dass ich danach dann das meiste herausholen kann. Aber wir wissen alle, dass nur Photoshop nicht reicht. Am Set bei Shootings setzte ich vor allem auf Licht - seien es nun Blitze oder Tageslicht mit Reflektoren. Wenn das Licht bei einem Shooting nicht passt, bin ich meistens auch mit den Rest unzufrieden. Und ich achte sehr auf Brennweiten - meistens geh ich nicht weiter als 50mm - am liebsten sogar noch länger: 85mm oder 100mm. Wenn ich die Wahl habe greife ich immer zu Festbrennweiten - sie sind einfach wunderschön scharf und man kann die Blende weit öffnen.

 

 

 

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